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Noch vor kurzem wurde die theologische
Fakultät ein Bestandteil der Europäischen Humanistischen
Universität, der, leider, unter der unabhängigen von der
Tätigkeit der Kirche Umständen, Ende Juli 2004 Hochschul-Lizenz
entzogen wurde. Es ist ein frustrierendes Erlebniss für alle,
die die Zugehörigkeit zu dieser pädagogisch hochprofessionellen
und wissenschaftlich qualitativen Hochschule die ganzen dreizehn
Jahren lang hatten. Ohne Zweifel, EHU hat einen großen Beitrag
bei der Entwicklung des Bildungswesens nicht nur in Belarus,
sondern auch in der ehemaligen postsovjetischen Staaten
geleistet hat. Anderseits, wenn es um den Schicksal der
theologischen Fakultät geht, schauen wir in die Zukunft mit
Zuversicht und Glaube an den Beistand Gottes. Unsere Studenten
und Professoren haben kaum von ihren Orientierungskraft und
christlichen Identität verloren.
Zur Zeit ist die erste Runde der
Verhandlungen mit Rektor der Belarussischen Staatlichen
Universität (BSU), der größten und einflußreichsten staatlichen
Universtität in Belarus, und Bildungsministerium erfolgreich
abgeschloßen. Es steht schon fest, daß unser theologischen
Fakultät in die BSU als selbständiger Fakultät mit eigener
Identität und juristischem Sitz angenommen wird. Uns wurde auch
die Erhaltung unseres Team von Lehrer und Professoren versichert.
Das läßt uns eigene professionelle Fertigkeiten und gesammelte
Erfahrung sichern, auch in der akademischen Athmosphere der BSU.
Sicher, der Fakultät wird eigene Attributen, Lehrpläne und
allgemein die Orientierung nach der europäischen Normen der
theologischen Ausbildung behalten. Mitropolit Philaret bleibt
als Dekan der Fakultät. Christlichen Bildungszentrum beschäftigt
sich weiter mit der finanziellen Unterstützung der Fakultät.
Alle unsere Pläne über die Konferenzen und der Zusammenarbeit
mit Brüder und Kollegen aus dem Westen bleiben in Kraft.
Wir sind gerade mit der Lösung aller
möglichen juristischen und ökonomischen Fragen der schwierigen
Übergangsphase beschäftigt. Dafür bitten wir um Ihre Gebete.
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